Hier finden Sie die aktuellen News der europäischen und globalen Energieszene.
Die Europäische Kommission hat in einem Vorschlag zur Änderung der Richtlinie über nukleare Sicherheit aus dem Jahr 2009 EU-weite Sicherheitsziele vorgelegt, die zu einer erheblichen Verringerung der Risiken führen und den Schutz der Menschen und der Umwelt gewährleisten sollen. Durch die Einführung eines Systems regelmässiger europäischer Peer Reviews, die Erhöhung der Transparenz im Bereich der nuklearen Sicherheit und die Stärkung der Befugnisse der nationalen Regulierungsbehörden strebt die Kommission eine kontinuierliche Verbesserung der nuklearen Sicherheit in der EU an.
Im Rahmen einer Orientierungsaussprache zur Kommissionsmitteilung zu Energietechnologien und -innovationen haben die Minister erörtert, wie die EU-Strategie für Technologien und Innovationen im Energiebereich weiterentwickelt werden soll. Sie waren sich einig, dass eine gute Koordinierung der geplanten Aktivitäten und eine starke Einbeziehung der Mitgliedstaaten wichtig sind.
Nach einer neun Monate dauernden Untersuchung, die im September 2012 aufgenommen wurde, hat die europäische Kommission die Einführung von Antidumpingzöllen auf die Einfuhr von Solarpaneelen, -zellen und -wafern aus China beschlossen.
Minister und hochrangige Vertreter aus zehn Ländern wollen mit dem neu gegründeten «Club der Energiewende-Staaten» das Thema erneuerbare Energien in Zukunft gemeinsam auf die politische Agenda setzen. So werde man bei der nächsten UN-Klimakonferenz mit einem gemeinsamen Auftritt auf die Vorteile der erneuerbaren Energien für Wohlstand, Klima und nachhaltige Entwicklung hinweisen. Zudem wolle man als Netzwerk und Ideengeber auch Anstösse für konkrete Projekte einer globalen Energiewende geben.
Investitionen in KMU, die im Bereich öko-innovativer Technologien tätig sind, erbringen einem neuen EU-Bericht zufolge überdurchschnittliche Renditen, schaffen gleichzeitig wertvolle Arbeitsplätze und verringern zudem Umweltauswirkungen.
Die Strahlenbelastung aufgrund des Atomunfalls von Fukushima-Daiichi im März 2011 verursacht laut dem UNSCEAR (Wissenschaftlicher Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung) keine Gesundheitswirkungen. Der Bericht des Ausschusses wird an der nächsten Sitzung der UNO-Vollversammlung unterbreitet.
Die ACER-Skizze für das Arbeitsprogramm 2014 umfasst Vorschläge für neue Rahmenrichtlinien und Netzwerkkodes, ein Eergiebinnenenmarkt-Monitoring, sektorübergreifende regionale Initiativen, TSO Kooperationen, gesamteuropäische Infrastrukturrichtlinien und ein Grosshandels-Monitoring.
Das Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) hat im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) untersucht, welchen Beitrag Energiespeicher mittelfristig zum Erhalt der Systemsicherheit der Stromversorgung leisten können und wie der systemkonforme Einsatz dieser Speicher unterstützt werden kann. Im Ergebnis zeigt sich, dass alle Speicherarten – in unterschiedlichem Ausmass – grundsätzlich in der Lage sind, zum Erhalt der Systemsicherheit beizutragen. Allerdings befinden sich die meisten Speichertechnologien, bis auf Pumpspeicherwerke, noch im Forschungs- und Entwicklungsstadium.
Laut dem «Summer Outlook 2013» von ENTSO-E, dem Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber, werden die zur Verfügung stehenden Kapazitäten zur Stromerzeugung diesen Sommer auch bei grosser Nachfrage ausreichen. Ebenso stehen genügend Netzkapazitäten für grenzüberschreitende Stromlieferungen zur Verfügung.
Eurelectric, der Branchenverband der europäischen Elektrizitätswirtschaft, kommt in seinem Bericht «Network tariff structure for a smart energy system» zum Schluss, dass Netztarife mehr kostenorientiert sein sollten. Kunden sollten nur für tatsächlich genutzte Elektrizität zahlen.
50 bis 70 Prozent aller Verteilnetzbetreiber koppeln heute ihre Netztarife an die Verkaufsvolumen. Eurelectric hält dies für ein überholtes Tarifsystem.